Von Feuchtwangen bis Santiago de Compostela

2500 km


 

In meinem Alter beginnt man immer öfter nicht nur über die Zukunft nachzudenken sondern denkt auch an Vergangenes. Eigentlich habe ich ein glückliches Leben gehabt. Vor allem weil mir das Glück zuteil wurde, zur ersten Generation in Europa zu gehören, die ohne Krieg leben konnte. Keiner hat auf mich geschossen und ich musste auf niemandem schießen. Das gab es nicht seit mehreren tausend Jahren in Mitteleuropa.

 

Dafür möchte ich ein DANKESCHÖN sagen. Dieser Gedanke hat mich auf den Weg nach Santiago gebracht. Es sollte mein zehnter Jakobsweg sein und anders als alle bisherigen. Es sollte der ursprüngliche Jakobsweg von Zuhause im fränkischen Feuchtwangen, quer durch Europa, bis nach Santiago sein; über 2500 km lang. Dass es komplett etwas anderes als meine bisherigen Jakobswege würde, war mir bewusst und es war auch schwieriger, aber auch schöner als ich gedacht habe.

 

Eine Fotoreportage von meinem zehnten Jakobsweg von Feuchtwangen, quer durch Süddeutschland, die Schweiz, Frankreich und Spanien bis Santiago und weiter ans Ende der Welt nach Finisterre und Muxia, habe ich gepostet auf dieser Website unter Feuchtwangen-Santiago: www.camino-de-santiago.info/feuchteangen-santiago/